RECYCLING

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    Sortierung mit Infrarot.

    Die gelben Säcke und Tonnen werden zu Sortieranlagen gebracht. Dort werden Getränkekartons von den anderen Verpackungen getrennt. Wie das funktioniert sehen sie hier.

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    Technisch kein Problem.

    Die Papierfasern von den Folien zu trennen ist technisch nicht aufwendiger als das Recycling von Zeitungen. Es dauert zwar etwas länger, aber man braucht dazu lediglich Wasser – keine Chemie! Aus den Papierfasern wird vor allem Wellpappe hergestellt. Die Folienreste werden überwiegend in der Zementindustrie als Brennstoff eingesetzt. Sie können aber auch stofflich verwertet werden: Derzeit wird u.a. am Bau einer Recyclinganlage in der Nähe von Köln gearbeitet.

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    Recyclingquote über 70%.

    Wie hoch die Recyclingquote ausfällt, hängt davon ab, wie engagiert die Verbraucher sammeln und wie gut getrennt wird. Die bei den Recyclingunternehmen angelieferten Mengen werden jährlich vom Umweltbundesamt veröffentlicht. Die amtliche Zahlen sagen natürlich nichts darüber aus, wieviel vom Eingangsmaterial in neuen Produkten verwendet wird. In Ökobilanzen wird daher bei allen Verpackungsmaterialien mit nierigeren Recyclingquoten gerechnet und nur der stofflich verwertete Anteil berücksichtig.

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    Recycling ist nicht alles.

    Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass eine Verpackung umweltfreundlich ist, nur weil sie sich gut recyceln lässt oder hohe Verwertungsquoten erreicht. Viel entscheidender für die Ökobilanz ist u.a. der Material- und Energieeinsatz bei der Herstellung und welche Rohstoffe verwendet werden. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe haben Getränkekartons daher deutliche Vorteile u.a. bei den CO2-Emissionen.

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