Getränkekarton

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    Überwiegend aus Papier.

    Der Getränkekarton ist eine Verbundverpackung. Eine 1-Liter-Packung besteht im Durchschnitt zu über 70% aus Karton. Es gibt hunderte verschiedene Packungen auf dem Markt. Darunter sind solche, die aus 80% Karton bestehen und solche, die unter dem Marktdurchschnitt liegen. Wieviel Kunststoff und Aluminium verwendet wird, hängt u.a. davon ab, was abgefüllt wird.

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    Auf den Inhalt kommt es an.

    Um H-Milch oder Fruchtsäfte über viele Monate ungekühlt und ohne Konserverierungsstoffe lagern zu können, werden fünf Schichten – kein Klebstoff! - benötigt. Der Karton sorgt für Stabilität, der Kunststoff "Polyethylen" (PE) macht die Packung dicht und Aluminium verhindert, dass Licht und Sauerstoff das Füllgut verderben. Bei Frischmilch und Säften aus der Kühltheke wird keine Aluschicht benötigt.

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    Aluminium für lange Haltbarkeit.

    Mit 7/1000stel Millimeter ist die Folie dünner als ein Menschenhaar und wiegt bei einem 1-Liter-Karton im Durchschnitt 1,5 Gramm. Bei der Aluminumherstellung wird viel Energie gebraucht. Das ist richtig. Auf der anderen Seite wird aber auch viel Energie eingespart, weil auf Kühlung verzichtet werden kann. Die Verwendung der beidseitig mit PE beschichteten Alufolie in Getränkekartons ist gesundheitlich unbedenklich!

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    Einfach ist nicht immer besser.

    Es gibt keinen Grund, Verbunde pauschal zu verteufeln: Die Getränkeverpackung mit der schlechtesten Ökobilanz ist die Einweg-Glasflasche! Und dies, obwohl sie nur aus einem Material hergestellt wird und sich gut recyceln läßt. Ohne Verbundwerkstoffe wären viele Dinge unseres täglichen Bedarfs nur mit einem deutlich höherem Rohstoff- und Energieeinsatz zu haben. Lebensmittel könnten häufig nicht in der gewohnten Frische, Qualität und Haltbarkeit angeboten werden.

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    Viel Produkt in wenig Verpackung.

    Etwa 30 Gramm wiegt ein Getränkekarton für 1.000 Gramm (1 Liter) Inhalt. Folglich entfallen nur drei Prozent des Gesamtgewichts eines befüllten Getränkekartons auf die Verpackung. Viel weniger geht nicht! Spart man noch mehr am Verpackungsmaterial, würden die Lebensmittelabfälle steigen. Bei Transport und Lagerung werden die Packungen in mehreren Lagen übereinander gestapelt. Am Boden müssen die Packungen erheblichem Druck standhalten.

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